Wissenschaftslektorat in Deutschland suchen

Anrede und Personenbenennung in der Bachelor- und Masterarbeit
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Studienortbezogene Liste der Wissenschaftslektorate

Mit der erweiterten Suche können Sie diejenigen Freiberufler finden, die sich auf ein oder mehrere Fachgebiete spezialisiert haben. Ihr wissenschaftlicher Text wird somit nicht nur hinsichtlich der Einhaltung der orthografischen und stilistischen Regeln beurteilt, sondern auch aus fachlichen Sicht.

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  Anrede und Personenbenennung in wissenschaftlichen Arbeiten

Wichtig ist in jedem Falle, den Kreis der Leser, an den sich eine Arbeit richtet, möglichst genau zu kennen.

Dabei laufen gerade Lernende stets Gefahr, den Leser mit etwas zu konfrontieren, was dieser bereits kennt. Dies wird jedem irgendwann einmal passieren, selbst gestandene Wissenschaftler verfassen Arbeiten, deren Ergebnisse zwar neu sind, aber der Weg hin zu diesen Ergebnissen ist vielen anderen zumindest teilweise bekannt. Wichtig ist es daher, in einer wissenschaftlichen Arbeit das eigene Wissen preiszugeben und das des Lesers anzuerkennen. Das zeigt sich unter anderem durch die Verwendung der Anrede. Natürlich wird niemand in einer wissenschaftlichen Arbeit den Leser mit „du“ ansprechen, aber auch die Verwendung des „ich“ in einer Aussage ist nicht ganz unumstritten. Vor allem im Haupttext sollte dieses Pronomen eher wenig bis gar nicht verwendet werden, in der Einleitung und eventuell im Schlusswort ist es teilweise besser, von sich selbst als „ich“ zu reden, als krampfhaft Umschreibungen zu nutzen, die am Ende gestelzt wirken oder die Lesbarkeit des Textes negativ beeinflussen.
Wer den Leser mit einbeziehen möchte, der kann, wenn eine gewisse Objektivität und eine sachliche Darstellung gewahrt bleiben sollen, auch das Pronomen „man“ verwenden.

Generell ist zu sagen, dass es in wissenschaftlichen Arbeiten eher selten wirklich nötig ist, ein bestimmtes Pronomen zu verwenden, meist lässt sich dies umgehen. Eine gute Möglichkeit sind Passivformulierungen, wenn Pronomen weggelassen werden sollen. Möglich ist es auch, von sich selbst in der dritten Person als Autor, Verfasser oder ähnlichem zu sprechen. Dies wahrt ebenfalls eine gewisse Distanz. Pronomen haben einen ungeheuren Einfluss auf die Wirkung der Arbeit und auf den Abstand zum Leser und zu dessen Vorwissen.
Wer seine wissenschaftliche Arbeit auch im Hinblick auf die Verwendung von Pronomen und natürlich in Bezug auf die gesamte sprachliche Gestaltung überprüfen lassen möchte, findet unter auf dieser Website weitere Hilfe.

  Bewertung von wissenschaftlichen Arbeiten

Bewertung der Form
- äußere Form und Umfang
-Übersichtlichkeit und Lesbarkeit
- Grammatik, Wortwahl, Rechtschreibung
- Kennzeichnung von Zitaten
- Anlagen wie Literaturverzeichnis, Tabellen ... Inhaltliche Bewertung
- sinnvolle Struktur und Darstellung
- richtiges methodisches Vorgehen
-schlüssige Beweisführung und sachgemäße Auswertung
- logische und verständliche Ausführungen
- richtige Begründung von Sachverhalten
- angemessenes Abstraktions- und Reflexionsvermögen
- richtige Beurteilung und Bewertung von Aussagen und Verfahrensweisen

  Der Buchtipp

Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht: für Bachelor, Master und Dissertation
von Martin Kornmeier (Autor)

Autoren wissenschaftlicher Arbeiten verfallen bisweilen in eine umständliche, selbstgefällige und unverständliche Fachsprache.

Dieses Lehrbuch veranschaulicht, wie es gelingt, ein wissenschaftliches Werk auf die erforderlichen Qualitätskriterien auszurichten und gleichzeitig leserfreundlich zu schreiben.

Prägnant, anschaulich und mit vielen Beispielen zu Inhalt und Stil erklärt dieses Lehrbuch, wie man erfolgreich und verständlich schreibt:

- Warum benötigt eine wissenschaftliche Arbeit ein präzise formuliertes Thema? Eine Forschungsfrage? Definitionen und Hypothesen? Einen Theorieteil?

- Was bedeutet 'State of the Art'?
- Welche Literatur ist zu bevorzugen?
- Wie bewertet man deren Qualität?
- Wie soll die Arbeit gegliedert werden?
- Wie argumentiert man wissenschaftlich?
- Wie wird man rechtzeitig fertig?
- Wie entwickelt man einen Schreibstil, der beim Lesen Spaß macht?

Die ultimative Arbeitshilfe für erfolgreiches und besseres Schreiben in Studium und Wissenschaft.

 

 

 

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